Über mich

Hi! Ich bin Laura, 25 Jahre alt und seit Juni 2013 selbstständige Fotografin – das ist wohl die Kurzform.

 

Die lange Version meiner Vita würde wohl in etwa so klingen: 

Pünktlich zu den ersten Semesterferien meines Lehramtsstudiums zog meine Hündin Lotta bei mir ein. Wie wohl jeder Hund für seinen Besitzer, war sie der niedlichste, tollste Hund der Welt – und das wollte ich bildlich festhalten. Ich schnappte mir also meine alte Kamera (eine Canon EOS 1100D) und merkte schnell, das ich meine Nase immer öfter in Fotografieblogs und -foren steckte, als in die Unilektüre. Nach der Anmeldung meines Kleingewerbes dauerte es nicht lang, bis Fotoshootings, Bildbearbeitung und Kundenaquise  meine Zeit – und auch meine ganze Leidenschaft – in Anspruch nahmen. Irgendwann hieß es „ganz oder gar nicht“, und aus meinem Kleingewerbe, dass ich anfangs nur neben der Uni betrieb, wurde eine vollberufliche Selbstständigkeit. 

 

Falls Du Dich bis hierher also gefragt hast „Macht sie das eigentlich beruflich?“, dann kann ich Dir mit einem Lächeln auf den Lippen mächtig stolz antworten: Ja! Mittlerweile schon seit 5 Jahren.

 

In dieser Zeit hatte ich unzählige Tiere – darunter vor allem Hunde und Pferde, aber auch schon so manchen Exoten - vor der Kamera. Spätestens, als all die Hundemenschen und Reiter vor meiner Kamera anfingen, mich auch für Ihre Hochzeiten und später für Fotoshootings mit Neugeborenen zu buchen, entdeckte ich, dass es auch abseits der Tierfotografie Bereiche gibt, die mir unheimlich viel Spaß machen. 

Mittlerweile bin ich „sesshaft“ geworden: In Katlenburg, sehr ländlich gelegen, haben mein Verlobter und ich ein kleines Haus mit Garten bezogen, in dessen Untergeschoss sich mein Fotostudio und mein Büro befinden. In letzterem sitze ich oft nicht mehr alleine, sondern werde von meinen „Praktikantinnenmädels“ unterstützt – naja, ganz alleine bin ich eigentlich nie, denn unter meinem Schreibtisch liegt natürlich immer noch Lotta: Wohlig schnarchend, während ich Bilder bearbeite oder mir den Kopf über meine Website-Texte zerbreche. Hier fühlen wir uns pudelwohl und ich habe Platz, mein „kreatives Chaos“ auszubreiten. 

 

„Kreatives Chaos“ – diese zwei Worte beschreiben mich ziemlich gut. In meinem Kopf tanzen immer eine Menge Ideen, und manchmal – das muss ich zugeben – bin ich wohl auch etwas chaotisch. Solange durch das Durcheinander in meinem Büro aber immer wieder Ideen für neue Produkte, Workshops oder Shootingaktionen brechen, dann nehme ich das gerne in Kauf ... und räume halt am nächsten Tag wieder auf. 

 

Zu guter Letzt sei vielleicht erzählt, dass sich zu meinem „Fotografenbegleithund“ mittlerweile auch ein „Fotografenpferd“ gesellt hat. Meine Finger kribbelten beim Fotografieren all der Pferde einfach zu sehr, ich wollte selbst wieder über Stoppelfelder galoppieren und mich von Reitlehrern quälen lassen – deswegen zog im November 2016 die Hannoveranerstute „Funny Girl“ bei uns ein. Eigentlich hätte ich gerne ein Pony gehabt – ob es die Zusammenarbeit mit dem Landgestüt Celle und dem Hengstaufzuchtgestüt Hunnesrück waren, die mich dann unterbewusst von Fanny (so ihr Rufname) überzeugt haben? Das werde ich wohl nie mit Sicherheit sagen können.

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